Online-Förderrechner für Kälte- und Klimaanlagen

Die Bafa fördert Investitionen in Kälte- und Klimaanlagen, und hat hierfür einen Online-Förderrechner bereitgestellt. Hiermit können die Zuschüsse für die Voll- oder Teilsanierung sowie für die Neuerrichtung einer Kälte- oder Klimaanlage ermittelt werden.

Der Zuschuss soll Anlagenbetreibern einen Anreiz bieten, in möglichst energieeffiziente Anlagen zu investieren. In diesen Anlagen werden (im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen) Kältemittel mit geringer Treibhauswirksamkeit verwendet, was jedoch mit höheren Kosten verbunden sei.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, sowie auch gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen.

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Konzerne sollen über Ihre Klimawirkung und Emissionen berichten

Der Klimawandel bedroht nicht nur die Umwelt, sondern birgt auch finanzielle Risiken für die Unternehmen. Deshalb sollen alle börsennotierten Unternehmen in Zukunft ihre Emissions-Strategie erläutern und Kennzahlen über die Folgen ihrer Produktion sowie ihres gesamten Geschäfts für das Klima veröffentlichen, so Mark Carney, der Chef der britischen Notenbank, sowie des Financial Stability Forum (FSB). Er fürchtet, dass Investoren die finanziellen Risiken des Klimawandels systematisch unterschätzen.  „Diese Transparenz wird Investoren helfen zu verstehen, wie Klimawandel die Performance  der Unternehmen beeinflusst“. Carney hat dafür bereits Unterstützung von mehr als 100 börsennotierten Unternehmen – und von Vermögensverwaltern, die zusammen 35 Billionen Dollar managen.

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Siehe auch: Green Finance als Chance

Energieeffizienz zahlt sich für Immobilienbesitzer tatsächlich aus

Union Investment hat in Zusammenarbeit mit der International Real Estate Business School (IREBS) an der Universität Regensburg eine wissenschaftliche Studie erstellt, in der der Zusammenhang zwischen nachhaltiger Gestaltung einer Immobilie und Verkehrswert und Mieten betrachtet wird. Untersucht wurde das europäische Büroimmobilien-Portfolio des Hamburger Immobilien-Investment Managers, das rund 200 Objekte umfasst.

Ein wichtiger Anhaltspunkt ist der Zusammenhang zwischen dem Energiekennwert einer Immobilie und den in ihr zu erzielenden Mieteinnahmen. Die Analyse von IREBS hat ergeben, dass sich die monatliche Miete pro Quadratmeter um 5 Prozent und mehr reduzieren kann, wenn der jährliche Energiekennwert um 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2) steigt. Der Verkehrswert kann in diesem Fall um über 300 Euro pro Quadratmeter sinken. (Quelle: Die Immobilie)

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